Bengt Kreibohm

Politik für Ohlhof

Ohlhof im Dialog: Große Resonanz auf CDU-Bürgergespräch

Trotz hochsommerlicher Temperaturen von bis zu 39 °C in Goslar und einer außergewöhnlichen Hitzewelle war der Andrang am 27. Juni überwältigend.  

Unsere ursprünglich bis 10:30 Uhr geplante Veranstaltung musste aufgrund der großen Resonanz verlängert werden. Von 8:00 bis 11:30 Uhr kamen über 100 Anwohnerinnen und Anwohner mit uns ins Gespräch. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden zahlreiche Fragen, Anregungen und Ideen diskutiert.

Besonders erfreulich war die intensive Vorbereitung vieler Bürgerinnen und Bürger. Ohlhof war bestens informiert: Jung und Alt beteiligten sich mit sehr konkreten Fragen und unterschiedlichen Blickwinkeln an der Diskussion. Genau dieser direkte Austausch zeigt, wie groß das Interesse an der Entwicklung unseres Stadtteils ist.

Tempo 30: Das Ergebnis ist differenzierter als ein einfaches Ja oder Nein

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Testphase Tempo 30. Über unsere Abrisszettel erhielten wir 78 Rückmeldungen aus den Haushalten:

  • 🟢 59 grüne Karten
  • 🔴 19 rote Karten

Die Auswertung zeigt jedoch ein deutlich differenzierteres Bild. Ein einfaches „Ja“ oder „Nein“ wird der Meinung der Menschen nicht gerecht.

Nahezu alle Gesprächspartner bewerteten Tempo 30 grundsätzlich positiv. Insbesondere die direkten Anwohnerinnen und Anwohner der Ohlhofbreite und der Kurt-Schumacher-Allee sehen in der Geschwindigkeitsreduzierung einen Gewinn für Sicherheit und Lebensqualität.

Kritisch bewertet wird dagegen von der überwiegenden Mehrheit die neue Vorfahrtsregelung, die im Zuge der Testphase eingeführt wurde. Viele Bürger wünschen sich daher eine Lösung, die die Vorteile von Tempo 30 erhält, ohne die aktuelle Verkehrsführung beizubehalten.

Unser Fazit

Das wichtigste Ergebnis dieses Vormittags lautet: Die Menschen wünschen sich differenzierte Lösungen statt einfacher Antworten.

Genau deshalb werden wir die vielen Hinweise und Anregungen nun sorgfältig auswerten und in die politische Arbeit einbringen. Für die CDU stehen die Interessen der Menschen im Ohlhof im Mittelpunkt. Denn nur durch Zuhören, Austausch und den offenen Dialog können wir unseren schönen Stadtteil gemeinsam weiterentwickeln.

Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich die Zeit genommen haben. Ihre Ideen und Anregungen sind für uns ein wichtiger Auftrag.

Und die Auswertung dazu:

Pressemitteilung

CDU Goslar: Bürgerdialog in Ohlhof zeigt klares Stimmungsbild – Tempo 30 ja, neue Vorfahrtsregelung nein

Goslar. Trotz extremer Sommerhitze mit Temperaturen von weit über 30 Grad Celsius ließen sich die Menschen im Ohlhof am 27. Juni nicht davon abhalten, das Gespräch mit der CDU Goslar zu suchen. Die ursprünglich bis 10.30 Uhr geplante Bürgeraktion auf dem Marktplatz musste aufgrund des großen Interesses verlängert werden. Bereits ab 8.00 Uhr bis schließlich 11.30 Uhr nutzten mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen, Fragen und Ideen einzubringen.

„Wir haben einen außergewöhnlich intensiven und konstruktiven Vormittag erlebt. Besonders beeindruckt hat uns, wie gut vorbereitet viele Bürgerinnen und Bürger waren. Es wurde sachlich diskutiert, mit konkreten Vorschlägen und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – von jungen Familien bis hin zu langjährigen Anwohnern“, zieht der ohlhofer Ratsherr Bengt Kreibohm Bilanz.

Im Mittelpunkt nahezu aller Gespräche stand die laufende Testphase Tempo 30 im Ohlhof. Über ausgegebene Rückmeldekarten gingen 78 Rückmeldungen ein. Davon entfielen 59 auf Grün und 19 auf Rot. Für die CDU ist dieses Ergebnis jedoch weit mehr als eine einfache Zustimmung oder Ablehnung.

„Wer die Gespräche geführt hat, weiß: Die Menschen wünschen sich differenzierte Lösungen. Ein grüner Zettel bedeutet nicht automatisch uneingeschränkte Zustimmung und ein roter Zettel nicht zwangsläufig die Ablehnung von Tempo 30“, so die CDU.

Vielmehr habe sich ein klares Bild ergeben: Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wird von der überwiegenden Mehrheit positiv bewertet, insbesondere von den direkten Anwohnerinnen und Anwohnern der Ohlhofbreite und der Kurt-Schumacher-Allee. Deutlich kritischer sehen die Bürger hingegen die geänderte Vorfahrtsregelung, die im Zuge des Verkehrsversuchs eingeführt wurde. Hier wünschen sich viele eine andere Lösung.

Kreibohm sieht darin einen wichtigen Auftrag für die weitere politische Diskussion. „Unser Ziel muss sein, die positiven Effekte für Sicherheit und Lebensqualität zu erhalten, gleichzeitig aber die berechtigte Kritik an der Verkehrsführung ernst zu nehmen.“

Mit Interesse verfolgt die CDU auch die öffentliche Debatte, wie sie zuletzt in der Goslarschen Zeitung geführt wurde. Dort wurde über die Position der FDP berichtet, die den Verkehrsversuch grundsätzlich anders bewertet. Die Rückmeldungen aus dem Ohlhof zeichnen nach Auffassung der CDU jedoch ein wesentlich differenzierteres Bild.

„Wir orientieren uns nicht an parteipolitischen Grundsatzpositionen, sondern an dem, was uns die Menschen im Stadtteil persönlich sagen. Genau dafür waren wir vor Ort. Die Bürgerinnen und Bürger haben uns deutlich gemacht, dass sie Tempo 30 überwiegend begrüßen, die neue Vorfahrtsregelung jedoch kritisch sehen. Diese Meinung aus dem Stadtteil vertreten wir.“, so Ratsherr Pascal Bothe.

Bothe und Kreibohm kündigen an, die zahlreichen Hinweise aus dem Bürgerdialog nun auszuwerten und in die weiteren Beratungen einzubringen. „Politik beginnt mit Zuhören. Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen ist. Wir werden die Interessen von Ohlhof und Sudmerberg weiterhin engagiert vertreten – sachlich, lösungsorientiert und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.“

„Unser Anspruch ist klar: Nicht über den Stadtteil reden, sondern mit den Menschen im Stadtteil. Denn nur so entstehen Lösungen, die auch getragen werden.“, so Bothe

KI Hinweis: Comic mit KI generiert